Eine Straßenbahn für Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach

Mit der Stadt-Umland-Bahn (StUB) kommst Du ohne Umsteigen vom Plärrer in Nürnberg bis in die Erlanger Innenstadt und weiter nach Herzogenaurach. Denn die StUB ist eine Verlängerung der Nürnberger Straßenbahn und verbindet die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach auf 26 Kilometer Strecke mit insgesamt 31 Haltestellen. Details zu den 19 Haltestellen in Erlangen sind hier beim Zweckverband verfügbar. Dank drei geplanter Park+Ride Haltestellen (A3 via Raststätte Aurach oder bei Wetterkreuz/Reutles und in der Nähe des Klinikums am Europakanal) kannst Du die letzten Kilometer in der Straßenbahn am Stau vorbeifahren und dir die Parkplatzssuche schenken. Eine Erweiterung in Richtung Osten (bis zur Gräfenbergbahn nach Eckental) ist bereits in Planung, auch der Ausbau in Richtung Dechsendorf und den westlichen Landkreis ist möglich.

Mobilität der Zukunft

Die StUB fährt dich als Verlängerung der Nürnberger Tram-Linie 4 im Minutentakt kostengünstig und barrierefrei. Im Berufsverkehr bietet sie dir Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit, weil die Straßenbahnen auf Schienen am Stau vorbeifahren.

Kurze Reisezeit als der wichtigste Faktor auf der Strecke:

  • Alle wichtigen Ziele werden optimal und zuverlässig bedient.
  • Fokus auf Schnelligkeit und möglichst wenig Umstiege
  • Zusammen mit der StUB wird das gesamte Verkehrsnetz überplant und Busrouten werden optimiert: Alle Busse werden optimal an Streckenverlauf und Takt der Straßenbahn angepasst.

Schnelle Elektromobilität mit Ökostrom

Mit der Straßenbahn rollen wir leise und entspannt ans Ziel:

  • Im Gegensatz zu Bus und Auto fährt die StUB auf Tramschienen.
  • Der Fahrkomfort ist höher und die Straßenbahn hat stets Vorfahrt.
  • Sie fährt alle 10 Minuten: im Berufsverkehr auch öfter.
  • Mit 70 Sitz- und 140 Stehplätzen fasst eine Tram etwa drei Linien-Busse.
  • Es gibt einen bequemen Ein- und Ausstieg ohne Stufen für Kinderwagen, Einkaufstrolley, Fahrrad, Rollstuhl oder auch Rollator.
  • Emissions-frei: 100% Ökostrom garantiert saubere Elektromobilität
  • Moderne Straßenbahnen bieten maximalen Komfort, bequem, leise und außerorts mit bis zu 70km/h Geschwindigkeit.

Für jung und alt in Stadt und Land

Die StUB ist ein Verkehrsmittel für jung und alt:

  • Unabhängige und sichere Mobilität für Kinder und Jugendliche in der Stadt und auf dem Land
  • Zuverlässige und bequeme Mobilität für Senioren, welche lange Wartezeiten und Umstiege vermeiden wollen
  • Fahrräder, Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren können problemlos mitgenommen werden.

Unsere Wirtschaft will und braucht die StUB

Für unsere Wirtschaft ist eine zuverlässige Infrastruktur unerlässlich:

  • Nicht umsonst sind beispielsweise der Siemens-Campus und die FAU direkt an der Strecke angesiedelt: Leben, Wohnen, Studieren und Freizeit werden verbunden.
  • Die Straßenbahn bringt Kundinnen, Kunden und Personal in die Innenstadt.
  • Die Stadt-Umland-Bahn bringt Städte näher zusammen und eröffnet Unternehmen wie auch Privatpersonen ganz neue Chancen, sie stellt die Weichen für die Metropolregion der Zukunft.
  • Mit der geplanten Erweiterung in Richtung Osten bis zur Gräfenbergbahn nach Eckental ergeben sich noch weitere neue Möglichkeiten für Wirtschaft, Karriere und Freizeit in der Region! 

Gemeinsam geplant, bereit für den Bau

Über 100 Streckenvarianten wurden im Planungsprozess geprüft um die bestmögliche Linienführung zu festzulegen.

Im Prozess wurden stets die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger sowie von Interessensgruppen berücksichtigt. Unterschiedlichste Gutachten, Pläne und Untersuchungen sind hier verfügbar und geben einen hervorragenden Einblick in die Tiefe der Detailplanung.

In 2020 wurde von der Regierung von Mittelfranken eine 90 seitige landesplanerische Beurteilung abgegeben, welche Aspekte wie Natur und Landschaft, Wasser, Verkehr, Immissionsschutz, Stadtentwicklung und Wirtschaft umfasst:


Im Fazit wird dem Projekt auch von offizieller und unabhängiger Seite eine positive und hohe Bedeutung für die Region bestätigt.

Von Nürnberg nach Erlangen ab 2031

Seit 2016 ist die Tram-Haltestelle “Am Wegfeld” in Nürnberg fertiggestellt für die Verlängerung der Trambahn nach Erlangen. 

Die zentimetergenaue Planung der Strecke ist im Prozess. Parallel wird die Planung für den “Ostast” durch das Schwabachtal über Neunkirchen am Brand bis nach Eckental zur Gräfenbergbahn angegangen.

Der “Bauantrag” (das Planfeststellungsverfahren) soll 2025 eingereicht werden, damit der Bau ab 2028 von der Haltestelle „Am Wegfeld“ in Nürnberg aus beginnen kann.

Ab 2031 können dann die Straßenbahnen schon einmal von Nürnberg Richtung Erlangen und zurück fahren.

 

Den gesamten Zeitplan findest Du hier.

Unterstützung mit bis zu 90% Förderung

Die Finanzierung dieser Straßenbahn ist eine notwendige Investition in die Zukunft. Bund und Land unterstützen das Projekt mit bis zu 90% Förderung.

Dadurch sinkt der durch die Städte aufzubringende Eigenanteil.

Die Investition ist nötig um die Mobilität in der wachsenden Großstadt Erlangen langfristig und zukunftsorientiert zu sichern und für den Erhalt unserer erfolgreichen und lebenswert Stadt zu sorgen.

Hier gibt es eine übersichtliche Gesamtkostenaufstellung.

…und was kostet mich persönlich die Stadt-Umland-Bahn?

  • Du fährst die Tram dann regulär im VGN-Verbund mit einem Ticket,  deinem Verbundpass, SchülerAbo, SemesterTicket oder dem Deutschland-Ticket.
  • Mit dem ErlangenPass wird die Fahrt für dich noch günstiger.

Trassenvarianten

Durch verbesserte Förderbedingungen sind nun zwei Trassenvarianten möglich. Neben der Vorzugstrasse Wöhrmühlbrücke prüfte daher der Zweckverband intensiv die Alternative Büchenbacher Damm auf ihre Machbarkeit. 2024 wird festgelegt, welche der beiden Trassenvarianten weiterverfolgt werden wird.
Vorzugstrasse mit Regnitzquerung über Wöhrmühlbrücke

Vom Erlanger Hauptbahnhof aus geht es über die neue Regnitzquerung direkt nach Alterlangen und über den Adenauerring durch Büchenbach nach Herzogenaurach.

  • Alterlangen und Büchenbach werden auf dem kürzesten Weg mit dem Erlanger Zentrum verbunden.
  • Doppelter Takt nach Büchenbach (tagsüber mindestens alle 10 Minuten, Verdichtung im Berufsverkehr)
  • Anbindung des Bezirksklinikums und des Schulzentrums West
  • Massiver Gewinn für den Busverkehr durch Nutzung der Talquerung
  • 3 Jahre kürzere Planungszeit durch weit fortgeschrittene Planungstiefe
  • Verbesserungen für den Radverkehr im Regnitzgrund
  • Kürzere Fahrzeiten für den Rettungsdienst in den Stadtwesten
Alternativtrasse über den Büchenbacher Damm

Vom Hauptbahnhof aus geht es zunächst nach Süden durch den Erlanger Anger und von dort über den Büchenbacher Damm nach Herzogenaurach. Ein weiterer Ast zweigt an der Neumühle nach Büchenbach ab.

  • Erschließung der Stadtteile Anger und Bruck
  • Anbindung des Einkaufszentrum Neumühle und Freibad West
  • Keine weitere Zerschneidung und geringerer Eingriff in den Naturraum Regnitzgrund
  • Neuer Umsteigeknoten an der Äußeren Brucker / Paul-Gossen-Straße
  • Anbindung Gewerbegebiet Gundstraße
  • Großflächige Erschließung Büchenbachs (Am Europakanal und Nord)

Noch Fragen?

Du willst noch mehr zur Stadt-Umland-Bahn wissen?

Dann findest Du hier viele Antworten auf fast alle Fragen.

…und falls deine Frage noch nicht dabei sein sollte: Schreib uns an!